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      News + Termine

      Pressemitteilung 29.06.2011

      Pilotanlage zur Reinhaltung der Spree erhält Baugenehmigung – ein Beitrag zum Schutz der gefährdeten Berliner Gewässer

      Die Initiatoren des Vorhabens SPREE2011 sind ihrem Ziel, Abwassereinleitungen aus der Kanalisation in die Spree zu reduzieren, einen Schritt nähergekommen. Ende des Jahres soll der Bau einer Pilotanlage im Berliner Osthafen beginnen.

      Obwohl innerhalb der letzten Jahre große Anstrengungen durch die Berliner Wasserbetriebe und die Behörden unternommen wurden, zeigt sich fast täglich aktuell, wie wichtig es für Berlin ist, weiter in den Schutz der Gewässer zu investieren: Fäkalien im Wasser, Fischsterben und Badeverbote in den für die Hauptstadt wichtigsten Naherholungsgebieten sind direkte Folgen von Starkregenereignissen, bei denen im Jahr durchschnittlich 5 Milliarden Liter ungeklärtes

      Abwasser aus der Mischwasserkanalisation in Flüsse, Seen und Kanäle einleitet werden. Die Initiatoren von SPREE2011 möchten diese Verhältnisse, die sie für eine europäische Hauptstadt und eine der reichsten Industrienationen der Erde als untragbar ansehen, ändern.

      Für den Bau der Pilotanlage und die begleitende Forschung hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits 2007 rund zwei Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt. Nach zahlreichen Komplikationen, die mit Behinderungen durch den Grundstückseigentümer, die landeseigene BEHALA, vor deren Grundstück die Anlage platziert werden soll, zusammenhängen, sind nun alle Genehmigungen vorhanden. Die Berliner Wasserbetriebe haben nach einer intensiven Arbeitsphase und großer fachlicher Unterstützung die Umsetzungsfähigkeit der Anlage bescheinigt.

      Mit der Pilotanlage wird eine neue

      und übertragbare Technologie gegen eine weltweite Hauptverschmutzungsursache von städtischen Gewässern umgesetzt: Ungeklärtes Mischwasser – Abwasser aus Haushalten gemischt mit belastetem Regenwasser von Straßen und Dächern – wird in Flüsse und Seen geleitet. Üblicherweise werden neben anderen vermeidenden Maßnahmen Regenüberlaufbecken aus Beton für eine Zwischenspeicherung gebaut. Die Projektierung und der Bau dieser Becken hat viele Nachteile: lange und komplizierte Planungsprozesse, oftmals von jahreszeitlichen Einflüssen unterbrochene Bauphasen, Straßensperrungen, großer unterirdischer Raumbedarf, häufige Ungenauigkeiten und Mängel in der Bauausführung sowie hohe Kosten.

      So entstand die Idee für ein neues, aus Modulen bestehendem Speichersystem, das direkt im Gewässer vor den Einleitungsrohren installiert wird. An der Entwicklung des Systems sind vier Fachgebiete

      der Technischen Universität Berlin unter der Koordination von Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch vom Institut für Bauingenieurwesen, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, sieben Ingenieurbüros und viele Unternehmen unter der Gesamtprojektleitung der LURI.watersystems.GmbH, die eigens für das Projekt gegründet wurde, beteiligt.

      Ziel von SPREE2011 ist die Verbesserung der Wasserqualität, der Schutz dieser Ressource und die Erhöhung der Lebensqualität in Berlin. Die Spree soll wieder zur Lebensader werden und innerhalb der nächsten Jahre Badegewässerqualität erhalten. Neben der Pilotanlage sind hierfür weitere Anlagen erforderlich. Die Idee geht dabei über die reine Abwasserspeicherung hinaus: Die Oberflächen des Systems sind nutzbar. Auf der Anlage können Plattformen angelegt werden, …

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      Auf der Anlage können Plattformen angelegt werden, die beispielsweise Grünflächen, Freizeitanlagen oder Bootsanlegern Platz bieten und die Stadt bereichern.

      Ziel von SPREE2011 ist die Verbesserung der Wasserqualität, der Schutz dieser Ressource und die Erhöhung der Lebensqualität in Berlin. Die Spree soll wieder zur Lebensader werden und innerhalb der nächsten Jahre Badegewässerqualität erhalten. Neben der Pilotanlage sind hierfür weitere Anlagen erforderlich. Die Idee geht dabei über die reine Abwasserspeicherung hinaus: Die Oberflächen des Systems sind nutzbar. Auf der Anlage können Plattformen angelegt werden, die beispielsweise Grünflächen, Freizeitanlagen oder Bootsanlegern Platz bieten und die Stadt bereichern.

      Die Pilotanlage wird dennoch zunächst ohne eine Oberflächennutzung realisiert werden müssen. Trotz einer

      Planung, die das Areal um eine "Insel" im Fluss mit einer ressourcenschonenden und erholungsorientierten Nutzung bereichert hätte, sind bisher hierfür ohne nachvollziehbare Begründung keine Genehmigungen von der BEHALA erteilt worden, das Betreten der Anlagenoberfläche durch die Öffentlichkeit wird nicht gestattet.

      SPREE2011 / LURITEC ausgezeichnet

      Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat SPREE2011 als „Werkstatt N-Projekt 2011“ ausgezeichnet. Projekte und Impulse mit der Auszeichnung Werkstatt N sollen beispielhaft für Nachhaltigkeits-Projekte in Deutschland stehen, Nachahmer ermuntern und den Diskurs über Nachhaltigkeit prägen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde 2001 von der Bundesregierung berufen.

      http://www.werkstatt-n.de

      SPREE2011 auf der Ausstellung REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit.

      2. Oktober 2010 bis 28. November 2010 im Kraftwerk Mitte, Berlin

      Diese Ausstellung handelt nicht nur von der Stadt selbst, sondern auch vom Umgang mit ihr. Sie tut dies anhand der Wünsche unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, die darin wirksam werden: alltägliche Wünsche und spektakuläre, idealistische und ökonomische, lokale und weltumspannende. Denn: Städte sind aus Wünschen gebaut, von Wünschen bewegt und von Wünschen durchlebt. 



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      REALSTADT © Jan Bitter

      Rund 250 Architektur- und Stadtmodelle sowie 65 beispielhafte Projekte aus ganz Deutschland erzählen vom Wunsch nach Veränderung und von den Energien, die dafür nötig sind.

      Ausgewählt wurden die Modelle nach einem bundesweiten Aufruf aus den Einreichungen von Kommunen, Planungsbüros und Hochschulen, aber auch von Initiativen und Einzelpersonen. Großflächige Stadtumbauten gehören ebenso dazu wie punktuelle Interventionen, realisierte Konzepte und gescheiterte Wettbewerbe, Partizipationsprozesse oder kühne Einzelthesen.

      REALSTADT © Jan Bitter

      Ausstellung Weltwissen im Martin-Gropius-Bau vom 24.09.2010 - 09.01.2011

      Das Forschungsprojekt SPREE2011 wird in der Ausstellung „WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin“ vorgestellt, die als Höhepunkt des Berliner Wissenschaftsjahres im Martin-Gropius-Bau zu sehen ist. Die Ausstellung stellt die Berliner Wissenschaften in Bezug zur Welt: Im dynamischen Wechselspiel von lokaler Prägung und weltweiter Vernetzung wird in Berlin seit 300 Jahren Wissen über die Welt hervorgebracht, das dann wieder in die Welt hinaus geht.

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      Rechnen © Roman Maerz

      WeltWissen zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Berlin arbeiten, wie sie sich international vernetzen, die Grenzen ihrer Fächer sprengen und Berlin zu einer Wissenschaftsmetropole entwickelt haben. SPREE2011 steht beispielhaft für diesen Ansatz.

      Für den Deutschen Pavillon auf der EXPO 2010 in Shanghai entwickelten die Initiatoren von SPREE2011 ein interaktives Spiel, mit dem die Spieler einen Fluss virtuell reinigen können. Ein Teil des Spiels ist nun in der Ausstellung WeltWissen zu sehen.

      Raum 1848 - 1914 © Roman Maerz

      EXPO 2010 Shanghai China
      vom 1. Mai - 31. Oktober

      SPREE2011 ist Ausstellungspartner des Deutschen Pavillons balancity - EXPO 2010 Shanghai

      Im Deutschen Pavillon können die Besucher die Vision einer sauberen Spree mit Inseln für die gemeinschaftliche Nutzung mit ein paar Klicks realisieren - ohne einen Bildschirm zu berühren. Partner ist das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI), das hier eine neu entwickelte berührungslose Steuerung einsetzt. Der Deutsche Pavillon trägt den Namen "balancity", ein Kunstwort aus "Balance" und "City", und greift mit der Idee von einer Stadt im Gleichgewicht das EXPO-Motto "Better City, Better Life" auf. Der Besucher von balancity begibt sich auf eine Reise durch eine Stadt der Ideen.
      www.expo2010-deutschland.de

      VISION SUMMIT 2009 – Der Aufbruch der "Global Entrepreneurs"

      "Wir erleben gerade ein weltweites soziales Wirtschaftswunder. Der Zug ist auf dem Gleis. Niemand kann ihn mehr stoppen", sagt Muhammad Yunus über den augenblicklichen Stand der inzwischen breitgefächerten Social Business-Bewegung, die er vor zwei Jahren angestoßen hat. Der vom GENISIS Institute for Social Business and Impact Strategies veranstaltete VISION SUMMIT 2009 am 8. November im vollbesetzten Audimax der Freien Universität Berlin bestätigte diese Einschätzung mehr als 100 Erfolgsstories, die dort in einem kompakten Programm präsentiert wurden.

      1.200 Menschen kamen: Pioniere großer Reformideen, internationale Führungskräfte großer Unternehmen, engagierte Bürger. Was verbindet sie?

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      Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger 2006 © Evaluation.media

      Die Hoffnung auf eine andere Wirtschaft und eine Lösung der großen Menschheitsprobleme. Der VISION SUMMIT 2009 feierte die ersten Erfolge des Konzepts Social Business, tauschte Erfahrungen aus und bot Gelegenheit zur Vernetzung, um die entstandene Bewegung auf eine neue, kraftvollere Ebene zu hieven. Die weitreichenden strategischen Ziele rund um den VISION SUMMIT 2009 wurden erreicht, über die vielfältigen Ergebnisse berichtet eine Sonderausgabe der VISION NEWS, die auf www.visionsummit.org veröffentlicht ist.

      “Another Wall to Fall” – eine starke Botschaft geht um die Welt. Evaluation.media hat das Ereignis eingefangen und zeigt „VISION SUMMIT 2009 - Mauern müssen fallen“ online auf Youtube, unter anderem mit dem Projekt SPREE2011.

      Das Deutsche Architekturmuseum zeigt den deutschen Beitrag zur 11. Internationalen Architekturausstellung La Biennale di Venezia 2008

      Updating Germany – Projekte für eine bessere Zukunft“ heißt der deutsche Beitrag zur 11. Internationalen Architekturausstellung der Biennale Venedig 2008.

      Die in Venedig gezeigten Beiträge sind nun auch im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt/a.M. zu sehen. SPREE2011 ist eines der Projekte, die im Herbst 2008 in Venedig ausgestellt waren. Einen Überblick über die präsentierten Arbeiten kann man unter http://updatinggermany.de/projekte bekommen.

      Die Ausstellung wurde am 5. Dezember 2008 eröffnet und ist bis zum 22. Februar 2009 zu sehen.

      Updating Germany im Deutschen Architekturmuseum

      Architekturbiennale in Venedig

      „Updating Germany – Projekte für eine bessere Zukunft“ heißt der deutsche Beitrag zur 11. Internationalen Architekturausstellung der Biennale Venedig 2008.

      Die Generalkommissare für den deutschen Pavillon Friedrich von Borries und Matthias Böttger / raumtaktik zeigen 20 ausgewählte Projekte – kleine und große Schritte in Richtung einer besseren Zukunft.

      SPREE2011 ist eines der Projekte, die dort noch bis zum 23. November zu sehen sind.

      Einen Überblick über die präsentierten Arbeiten kann man unter http://updatinggermany.de/projekte bekommen.

      Updating Germany

      Die bauvorbereitenden Maßnahmen für die Pilotanlage des Projekts SPREE2011 haben begonnen.

      Am Freitag den 7. Dezember 2007 um 15.00 Uhr brachte ein Schlepper die Arbeitsplattform für die ersten Bohrungen in den Berliner Osthafen, Höhe Danneckerstraße.
      Am Dienstag, den 11. Dezember haben die Bohrungen begonnen. Die so gewonnenen Proben werden nun in den Labors der TU Berlin untersucht.
      Trotz guter Beispiele: In vielen europäischen Städten – und auch in Berlin – sind Flüsse und Seen immer noch verschmutzt. Ursache dafür sind vor allem Einleitungen von Abwasser aus der Mischkanalisation. Wenn bei sehr starken Regenfällen die Kapazität des Kanalisationssystems erschöpft ist, wird mit Regen vermischtes Haushaltsabwasser ungeklärt in die Gewässer geleitet.
      SPREE2011 hat sich die Lösung dieses Problems zum Ziel gesetzt. In fünf Jahren intensiver Forschung

      wurde ein System entwickelt, das erheblich preisgünstiger und wesentlich anwendungsfreundlicher als die sonst gebauten konventionellen Regenüberlaufbecken zur Verhinderung der Einleitungen ist. Seit April 2007 arbeiten LURI.watersystems, vier Fachgebiete der Technischen Universität Berlin und mehrere Berliner Ingenieurbüros – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung – mit Hochdruck an der Planung und dem Bau einer Pilotanlage. Diese Anlage wird im Frühjahr 2009 im Osthafen unweit der Oberbaumbrücke an der Danneckerstraße in Betrieb gehen.

      Die Arbeitsplattform für die ersten Bohrungen © 2007 Steeg/LURI.watersystems

      Die Spree - Sinfonie eines
      Flusses

      Clubveranstaltung
      mit dem Regisseur Gerd Conradt
      Freitag, den 14. Dezember 2007, 19.30 Uhr
      Hostelboat „Eastern Comfort“,
      Mühlenstr. 73-77
      an der Oberbaumbrücke.

      Der Film

      Die Spree, Lebensraum, Wasserstraße, Grenzfluss – Gerd Conradt lädt in seinem neuen Film zu einer ungewöhnlichen Reise von der Quelle bis zur Mündung des 390 km langen Flusses ein.

      Im ersten Satz

      der Film-Sinfonie berichten Menschen von ihrem Leben am und mit dem Fluss – ein Bodenkundler aus dem Spreewald, ein Fischer vom Neuendorfer See, ein Biologe, der die Flusssohle erforscht. Damit die Hauptstadt leuchtet, leistet die 15.000 Jahre alte Spree täglich ihren

      Beitrag zur Energieerzeugung in der Lausitz. Die Schauspielerin Anna Thalbach leiht der Spree ihre Stimme – ihre Worte weisen hin auf die Verbindung des Flusses mit dem großen Wasserkreislauf, der im Himmel über der Spree sichtbar wird. Ein Film von Gerd Conradt ist undenkbar ohne Filmdokumente – seiner Theorie nach gleichen sich Fluss und Film im Durchfließen von Zeit und Raum. Humorvoll erinnert sich Götz George an frühe Filmbilder aus dem Leben seines Vaters und an seine erste Hauptrolle. Beide spielten einen Binnenschiffer auf Spree und Havel. In einem Film über die Spree darf der „Goldjunge vom Müggelsee“, Erfolgssegler Jochen Schümann, nicht fehlen. Sein „Seglerlatein“ wird manches Seglerherz höher schlagen lassen.

      Im zweiten Satz

      der Spreesinfonie erleben wir den Fluss wie in einem Stummfilm. Der Regisseur überlässt es Musik und Bildern, der Spree Charakter und Stimme zu verleihen. Noch einmal

      folgen wir ihrem Lauf, erinnern uns an Begegnungen, entdecken das schimmernde Antlitz von „Lady Spree“ in seinen vielfältigen Variationen, im Wechsel der Jahreszeiten. Die Filmmusik von Karsten Gundermann, gespielt von der Dresdner Philharmonie, unterstreicht die eindrucksvollen Bilder. Dem Zuschauer wird Zeit gegeben, über das Wesen eines Flusses nachzudenken, sich seinem Strömen hinzugeben, mit der Spree zu fließen, getragen von der Musik. Das Wasser ist der Spiegel aller Dinge. Es verdoppelt die untergehende Sonne, die Tiefe des Himmels. Im Fluss spiegelt sich der ganze Mensch – sein Äußeres ebenso wie seine geheimsten Sehnsüchte und Wünsche. Die Gestalt des Wassers ist Wandlung.

      Die Spree – Sinfonie eines Flusses, 2007, 85 Minuten, Format HD

      Eine Koproduktion von ma.ja.de. filmproduktion, rbb und Koppfilm. Gefördert vom Medienboard

      Berlin-Brandenburg (MBB) und der Mitteldeutschen Medienförderung (MDR).

      Gerd Conradt

      Umfrage an der TU-Berlin

      Pack’ die Badehose ein! (2007)

      Die TU Berlin befragt Badende in Berlin und Brandenburg zu den Vorlieben bei der Wahl ihrer Badestelle.

      SPREE2011

      Pilotanlage kommt

      Fördermittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt (2007)

      Für den Bau einer Pilotanlage im Berliner Osthafen zur Reinhaltung der Spree und die begleitende Forschung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung nun rund 1,7 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt.

      Die Pilotanlage mit einem Fassungsvermögen von 1500 m3 soll Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein. Nach rund fünf Jahren Entwicklung und dem Nachweis der Machbarkeit durch verschiedene Studien wird SPREE2011 dann ca. zwei Jahre lang im Probebetrieb beobachtet, um das Verfahren zu optimieren und für weitere Anlagen in Serienreife zu bringen; diese werden für die flächendeckende Reinigung der Spree und das Baden im Fluss benötigt.

      Auf den Speichern, die sich unter der Wasseroberfläche befinden, können Plattformen installiert werden. Die Pilotanlage hat eine solche Fläche von 500 bis 600 Quadratmetern.

      Vier Fachgebiete der Technischen Universität Berlin unter der Koordination von Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch vom Institut für Bauingenieurwesen, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, fünf Ingenieurbüros und drei weiteren Unternehmen sind neben den Initiatoren der LURI.watersystems.GmbH an der Forschung beteiligt. Fachlich und finanziell unterstützt wird SPREE2011 neben den Mitteln des Ministeriums vom KompetenzZentrum Wasser Berlin und den Berliner Wasserbetrieben. Besondere Unterstützung erhält das Projekt unter anderem auch von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.

      SPREE2011 ist Teil einer allgemeinen Entwicklung im Umweltschutz: Es

      eine Hochtechnologie, mittel- und langfristig werden Kosten erspart, Arbeitsplätze entstehen, und die Lebensqualität und Stadtentwicklung werden positiv beeinflusst.

      IS SPREE

      Dienstag, 7. November, 20.00 Uhr

      Einladung zu einem Abend auf der Spree Lounge des Hostelschiffs Eastern Comfort an der Oberbaumbrücke neben dem Spreespeicher, 10243 Berlin, Mühlenstr. 73-77

      Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

      am 7. November ist ein Journalist bei uns zu Gast, der sich intensiv mit dem Thema Wasser, besonders aber mit dem Wunderlichen und Verwunderlichen dieser chemischen Verbindung auseinandergesetzt hat. Klaus Bachmann vom GEO Magazin lässt uns an seinem Wissen über das magische Element teilhaben:

      Wir trinken es, waschen uns damit, schwimmen darin - nichts ist für uns selbstverständlicher als das Wasser. Wissenschaftler jedoch denken ganz anders darüber. Denn nach wie vor stellt sie der Stoff mit der simplen

      Formel vor immer neue Rätsel: Weshalb verhält sich H2O in so vielen Fällen anders als ähnliche Substanzen? Was prädestiniert es zum Elixier des Lebens? Je mehr Forscher über das Molekül herausfinden, desto einzigartiger erscheint es...

      Wir freuen uns auf Klaus Bachmanns Ausführungen, das anschließende Gespräch mit ihm und Ihnen und versprechen einen anregenden Abend.

      IS SPREE Initiative Stadtraum Spree

      Einladung © GEO/illu.team 43

      Initiative Stadtraum Spree

      Hamburg, Zürich, London, Paris: Weltweit entdecken die Menschen ihre Flüsse, nutzen die Ufer für neue Wohngebiete, als Standort für repräsentative Gebäude, als Stätten der Erholung und zum Baden. Auch in Berlin rückt die Spree nach einer wechselvollen Geschichte als Ausgangsort der Stadtgründung, als intensiv befahrener Transportweg, Abwasserkanal und taghell ausgeleuchtetes Grenzgebiet wieder in den Fokus der Wahrnehmung und Nutzung. Das Regierungsviertel im Spreebogen, die Strandbars, das Badeschiff und die Einbeziehung des Kreuzberger Ufers in das Programm Stadtumbau West sind nicht zu übersehende Zeichen.

      Und doch sind die Möglichkeiten, die die Spree für Stadtentwicklung, Lebensqualität, Ökonomie und Ökologie bietet, noch nicht erkannt und ausgeschöpft.

      So hat sich nun eine Initiative zusammengefunden, um ihre

      Vorstellung von einem lebendigen Spreeraum zu entwickeln, zu formulieren und zu kommunizieren. Dies sind Vertreter

      • des Projektes SPREE2011, deren Gründer den Fluss wieder zum Badefluss machen wollen, indem sie die Einleitungen aus der Abwasserkanalisation durch Einsatz einer innovativen Technologie verhindern,
      • des Kunstprojektes Borderlands, das sich mit dem Fluss als ehemalige Staatengrenze beschäftigt und Europas größte permanente Kunstausstellung im öffentlichen Raum plant,
      • des Unternehmens SPREECAB, das ein Wassertaxinetz auf der Spree und dem Landwehrkanal etablieren möchte,
      • dem Club der Visionäre, der seit Jahren an der Spree für entspanntes open air-Clubbing sorgt,
      • der Architektin Michèle Rüegg, die sich mit der Planung für die Uferzonen beschäftigt,

      • und von Sally Below, die mit ihrer Kommunikationsagentur am Spreeufer zuhause ist.

      Alle arbeiten seit langem auf, am und für den Fluss. Sie übernehmen Verantwortung und entwickeln mit anderen Interessierten eine zukunftsfähige Vision für die Stadt. Im Vordergrund der Initiative steht der Wunsch, entlang der Spree etwas Einzigartiges und Neues zu entwickeln.

      Ziele

      Die Initiatoren setzen sich für eine authentische Entwicklung des Bereiches zwischen Jannowitzbrücke und Elsenbrücke ein. Es geht ihnen um das Aufzeigen von Potentialen und eine dem Ort entsprechende Umsetzung. Dies soll durch folgende Maßnahmen geschehen:

      • die Bündelung von Interessen der Anrainer und ihrer bisherigen Planungen,
      • die Lenkung von Fördermitteln in das Gebiet,

      • das Ermöglichen von künstlerischen Interventionen,
      • die Einbindung von externen Erfahrungen anderer Städte und Initiativen,
      • die verstärkte Einbeziehung der Politik,
      • und die intensive städtebauliche Verflechtung des Spreeraumes mit den umliegenden Bereichen.

      IS SPREE ist eine kleine, aktive Zelle, die einen großen Kreis von Partnern, Anrainern, Unterstützern, Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Investoren gewonnen hat und weiter vernetzen möchte. Hierfür ist sie auf die Mitarbeit vieler angewiesen, die Kenntnisse und Wissen beitragen, bei der Zusammenführung von Personen und Kontakten helfen und sich auch für konkrete Vorhaben vor Ort mit engagieren.

      Die Spree soll wieder zum lebendigen und für alle nutzbaren Mittelpunkt der Stadt werden.

      2006: Die Website geht online

      Die Internetpräsenz www.SPREE2011.de soll zu einem Wissensportal über den Fluss ausgebaut werden. Wenn Sie Inhalte beisteuern möchten, sei es zur Geschichte der Spree, zu wissenschaftlichen Aspekten, oder auch Kurioses aus dem Alltag am Wasser, freuen wir uns über Ihren Beitrag.

      Freunde der Spree

      Einladung zu einem Abend auf der Spree
      06. Juni 2006, 19.00 Uhr
      Lounge des Hostelschiffs Eastern Comfort

      Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

      wir möchten Sie herzlich zum ersten Treffen der 'Freunde der Spree' in die Lounge auf dem Oberdeck des Hostelschiffs Eastern Comfort einladen. Ab Juni wollen wir uns dort regelmäßig mit Partnern, Unterstützern und vielen Interessierten über die Entwicklungen in, auf und rund um den Fluss austauschen. Wir wollen Interessen vernetzen, Initiativen bündeln, Ideen entwickeln und uns von Gastbeiträgen inspirieren lassen, während wir auf die Spree blicken und die Atmosphäre an der Oberbaumbrücke genießen.

      Als Auftakt des Abends zeigen wir die spannende und informative

      ARTE-Dokumentation "Die Geschichte des Schwimmens" (45 Min.) von Ralf Breier und Claudia Kuhland – ein Film über die Geschichte einer Leidenschaft.

      Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen! Die Eastern Comfort liegt direkt an der Oberbaumbrücke auf der Friedrichshainer Seite: http://www.eastern-comfort.com .

      Freunde der Spree

      Borderlands
      Club der Visionäre
      Spreecab
      SPREE2011
      Michele Rüegg

      Eröffnung der Sonderausstellung im "Museum im Wasserwerk" (2006)

      Neue Technologien säubern Regenwasser und damit Spree und Havel

      Mulden-Rigolen-Systeme, Sicker-, Speicher- oder Klärbecken, Bodenfilter, Gründächer, computergesteuerte Wehre in Kanälen und schwimmende Speicherinseln für Mischwasser. Die zum Internationalen Tag des Wassers im Museum im Wasserwerk eröffnete Sonderschau

      "Speichern, filtern und versickern. Neue Wege für das Regenwasser"

      Die Ausstellung widmet sich der Fülle innovativer Technologien, mit denen dafür gesorgt wird, dass immer weniger Schmutz durch Regen in die Berliner Flüsse geschwemmt wird.

      Ziel aller Projekte ist das Erreichen der Gewässergüteklasse 2 im Spree-Havel-Flusssystem. Diesem guten Gewässerzustand, der Badewasserqualität einschließt, genügt in diesem Bereich bisher nur der Tegeler See.

      Weitere Informationen:

      Lesung
      Gerd Conradt "An der Spree" (2005)

      Senftenberg

      Freitag, den 18. November 2005, 17 Uhr,
      Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode
      Ernst-Thälmann-Str. 8
      02977 Hoyerswerda/OT Knappenrode
      Gäste:
      Dr. Susanne Hose, Walter Karge
      Kontakt:
      Ute Baumgarten
      03571.604267

      Burg, Spreewald

      Freitag, den 02. Dezember, 19 Uhr, Haus der Begegnung
      Am Bahndamm 12 b
      035603 Burg (Spreewald)
      Gäste: Manfred Werban, NN
      Kontakt:
      Monika Lehmann
      035603.54

      Studienprojekt (Oktober 2005)

      Am Institut für Stadt- und Regional- planung (ISR) der TU Berlin ist am 25. Oktober 2005 ein Studienprojekt im Grundstudium mit dem Titel "BERLIN OFFSHORE – Planungsraum Spree" unter der Leitung von Dipl.- Ing. Bernhard Weyrauch (wissenschaftlicher Mitarbeiter) und Mathias Heinz (Tutor) im Fachgebiet Bau- und Planungsrecht angelaufen, in dem die Ideen des Projektes SPREE2011 insbesondere in städtebaulicher und rechtlicher Sicht vertieft werden sollen. Geplant sind städtebauliche Konzepte unter Berücksichtigung des vorhandenen baulichen und funktionalen Umfelds. Zugleich sollen die rechtlichen Voraussetzungen für die Projektumsetzung geprüft werden. Untersuchungsraum des Studienprojektes ist der Bereich zwischen der Elsenbrücke am Treptower Park und der Schleuse Mühlendamm in Mitte.

      Forschung

      Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Forschungsprojekt SPREE2011 (2005)

      SPREE2011 und Berliner Wasserbetriebe vertiefen Zusammenarbeit

      Durch die Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben ist die Weiterentwicklung des Projekts SPREE2011 nun auch finanziell gesichert. Dies ist ein wichtiger nächster Schritt in Richtung des Projektzieles – der Reinigung der städtischen Spree mit einem neuen Verfahren.

      In einem Forschungsprojekt soll überprüft werden, inwieweit die neue kostengünstige Speichertechnologie von SPREE2011 eingesetzt und mit anderen, bereits angewendeten Technologien kombiniert werden kann. Ziel ist die dauerhafte Verhinderung oder Minimierung von Einleitungen aus der Kanalisation in den Fluss.

      Darüber hinaus bearbeiten

      Architekten, Planer, Ingenieure und Wissenschaftler wasserwirtschaftliche Grundlagen sowie die bundesweite Übertragbarkeit des Projekts. Weitere Schwerpunkte bilden die Vertiefung des Kostenrahmen-Konzeptes, die Untersuchung der städtebaulichen Eingliederung der Plattformen sowie die Tourismus- und Arbeitsmarktrelevanz des Vorhabens.

      Die Berliner Wasserbetriebe beteiligen sich mit 56.000 Euro an den Kosten der Studie in Höhe von insgesamt 167.999 Euro, 50.000 Euro trägt die DBU, 61.999 Euro tragen die Initiatoren.

      Nach der positiven Resonanz in der Berliner Bevölkerung, bei Medien, Wissenschaft und Politik ist die Erarbeitung der Studie ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung der Pilotplattform, die innerhalb der nächsten zwei Jahre entstehen soll.

      Preisträger:
      Werkstatt N | Nachhaltigkeit – Vom Impuls zum Projekt
      Gefördert durch:
      Bundesministerium für Bildung und Forschung Berliner Wasserbetriebe
      Mit freundlicher
      Unterstützung:
      Kompetenzzentrum Wasser Berlin KSB - Pumpen, Arnaturen, Systeme
      Ausstellungspartner des
      Deutschen Pavillons
      balancity - EXPO 2010
      EXPO 2010 'Better City, Better Life'