Im Berliner Osthafen, in unmittel- barer Nähe zu Universal, MTV, dem Badeschiff und der Oberbaumbrücke entsteht die erste Anlage zur Spei- cherung von Mischwasser innerhalb des Forschungsprojekts SPREE2011. Die Idee hinter dem Projekt: Das Baden in der Spree, mitten in Berlin soll wieder möglich, Einleitungen von Abwasser in den Fluss wesentlich re- duziert werden. Im 19. Jahrhundert gab es mehr als 30 Badeanstalten entlang der Spree. Erst 1925 wur- de die Letzte wegen der hohen ...
Dieser computeranimierte Film mit erläuternden Untertiteln veranschaulicht die Funktionsweise der Anlage. Zusätzlich werden mögliche Nutzungen für die Oberfläche des Systems vorgestellt.
Dauer: 4:02 min
Die Forschungen erfolgen in enger
Zusammenarbeit mit vier Fachge-
bieten der TU Berlin. Dort werden
unter der Leitung von Prof. Barjen-
bruch Grundlagen für die technische
Gestaltung der Anlage entwickelt.
Materialforscher unter der Leitung
von Prof. Hillemeier bestimmen und
bewerten die optimalen Werkstoffe,
und in Versuchen unter der Leitung
von Prof. Hinkelmann wird festge-
stellt, welche Strömungen um die
Anlage herum auftreten. Wissen-
schaftler des Fachgebiets Grundbau
unter der Leitung von ...
Die Forschungen erfolgen in enger
Zusammenarbeit mit vier Fachge-
bieten der TU Berlin. Dort werden
unter der Leitung von Prof. Barjen-
bruch Grundlagen für die technische
Gestaltung der Anlage entwickelt.
Materialforscher unter der Leitung
von Prof. Hillemeier bestimmen und
bewerten die optimalen Werkstoffe,
und in Versuchen unter der Leitung
von Prof. Hinkelmann wird festge-
stellt, welche Strömungen um die
Anlage herum auftreten. Wissen-
schaftler des Fachgebiets Grundbau
unter der Leitung von Prof. Savidis
untersuchen den Baugrund und le-
gen die Vorgaben für die Gründung
fest. Im Kompetenzzentrum Wasser
Berlin werden unter der Leitung von
Kai Schröder die Abwassermengen
und -ströme für das Projekt berech-
net.
Eine Arbeitsgemeinschaft aus
Archi-
tekten (cet-01 und hk architekten)
entwirft die städtebauliche Einord-
nung der Anlage und übernimmt die
Bauoberleitung. Drei Ingenieurbüros
(HEG, AKUT, UBC) sind verantwort-
lich für die Berechnung der Statik,
die Ausstattung der Behälter mit der
erforderlichen Anlagentechnik und
die zahlreichen Genehmigungspro-
zesse, die ein solches Bauwerk er-
fordert. Des Weiteren sind die drei
Unternehmen Hans Huber AG, Krü-
ger Wabag GmbH und WEDECO AG
aus dem Bereich Wasserreinigungs-
technologie eingebunden. In Zusam-
menarbeit mit diesen Firmen wird
erforscht, ob sich das Mischwasser in
der Anlage reinigen lässt, um es
dann geklärt in die Spree zu leiten.
Der LURI.watersystems.GmbH ob-
liegt die Projektleitung. Hier laufen
alle Informationen zusammen.