Im Berliner Osthafen, in unmittelbarer Nähe zu Universal, MTV, dem Badeschiff und der Oberbaumbrücke entsteht die erste Anlage zur Speicherung von Mischwasser innerhalb des Forschungsprojekts SPREE2011. Die Idee hinter dem Projekt: Das Baden in der Spree, mitten in Berlin soll wieder möglich, Einleitungen von Abwasser in den Fluss wesentlich reduziert werden. Im 19. Jahrhundert gab es mehr als 30 Badeanstalten entlang der …
Dieser computeranimierte Film mit erläuternden Untertiteln veranschaulicht die Funktionsweise der Anlage. Zusätzlich werden mögliche Nutzungen für die Oberfläche des Systems vorgestellt.
Dauer: 4:02 min
Die Forschungen sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Sie erfolgen in enger Zusammenarbeit mit vier Fachgebieten der TU Berlin.
Dort wurden unter der Leitung von Prof. Barjenbruch Grundlagen für die technische Gestaltung der Anlage entwickelt. Materialforscher unter der Leitung von Prof. Hillemeier
bestimmten und bewerteten die optimalen Werkstoffe, und in Versuchen unter der Leitung von Prof. Hinkelmann
wurde festgestellt, welche Strömungen um die …
Die Forschungen sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Sie erfolgen in enger Zusammenarbeit mit vier Fachgebieten der TU Berlin.
Dort wurden unter der Leitung von Prof. Barjenbruch Grundlagen für die technische Gestaltung der Anlage entwickelt. Materialforscher unter der Leitung von Prof. Hillemeier
bestimmten und bewerteten die optimalen Werkstoffe, und in Versuchen unter der Leitung von Prof. Hinkelmann
wurde festgestellt, welche Strömungen um die Anlage herum auftreten. Wissenschaftler des Fachgebiets Grundbau unter der Leitung von Prof. Savidis
untersuchten den Baugrund und legten die Vorgaben für die Gründung fest. Im Kompetenzzentrum Wasser Berlin
wurden unter der Leitung von Kai Schröder die Abwassermengen und
Eine Arbeitsgemeinschaft aus Architekten (cet-01 und hk architekten) entwirft die städtebauliche Einordnung der Anlage und übernimmt die Bauoberleitung. Drei Ingenieurbüros (HEG, AKUT, UBC) sind verantwortlich für die Berechnung der Statik, die Ausstattung der Behälter mit der erforderlichen Anlagentechnik und die zahlreichen Genehmigungsprozesse, die ein solches Bauwerk erfordert. Des Weiteren sind die drei Unternehmen Hans Huber AG, Krüger Wabag GmbH und WEDECO AG aus dem Bereich Wasserreinigungstechnologie eingebunden. In Zusammenarbeit mit diesen Firmen wird erforscht, ob sich das Mischwasser in der Anlage reinigen lässt, um es dann geklärt in die Spree zu leiten. Der für diesen Zweck gegründeten LURI.watersystems.GmbH obliegt die Projektleitung. Hier laufen alle Informationen zusammen.