Die Spree - Identität stiftender Fluss für Brandenburg und Berlin - ist ei- gentlich eine Sächsin. Ihre Quellen liegen im Lausitzer Bergland an der tschechischen Grenze auf fast 500 m, die höchstgelegene gefasste Quelle ist mit 480 m die Walddorfer Quelle am Kottmar. Nach 382 km Flusslauf und 450 m Gefälle mündet sie in Berlin in die Havel. Legt …
Bevor die Spree Berlin erreicht, hat sie bereits 337 km Lauf und den weitaus überwiegenden Teil ihres Gefälles (447 von 450 m) hinter sich gebracht. Sie ist auf dieser Strecke vielfältigen Wandlungen und Einflüs- sen sowohl aus natürlichen Gege- benheiten, als auch durch teilweise schwerwiegende …
Das Spreetal wird im Raum Berlin von den beiden Grundmoränen des Teltow im Süden und des Barnim im Norden begrenzt. Die Spree durch- floss als breiter, vielfach gewunde- ner Flachlandfluss ausgedehnte Wäl- der, die vielerorts im Auenbereich der Spree lagen. Die Gründung Cöllns und Berlins im 13. …
Die Spree tritt an der Einmündung in den Dämeritzsee im Osten des Lan- des Berlin auf dessen Gebiet über. Während ihrer letzten rund 45 km Lauflänge bis zur Mündung in die Ha- vel bei Berlin-Spandau ist sie einer fortschreitenden "Verstädterung" ausgesetzt. Sie fließt als naturnahes Gewässer in den Dämeritzsee. Hier findet eine Aufspaltung statt: …
Ab dem Zusammenfluss mit der Dahme wird die Spree als Stadt- spree bezeichnet. Sie erhält stromab der Dahme keine wesentlichen na- türlichen Zuflüsse mehr, ist jedoch vielfältigen Belastungen durch die Großstadt Berlin ausgesetzt, die zu den Belastungen aus den Gebieten oberhalb Berlins hinzutreten. Diese Einflüsse des Berliner Raums …
Die Belastung der Gewässer durch den Eintrag von Abwasser wird durch den Saprobieindex erfasst und als biologische Gewässergüte in sie- ben Klassen (von "I unbelastet" bis "IV übermäßig verschmutzt") ausge- drückt. Zur Erfassung der Saprobie werden die Lebensgemeinschaften kleiner Tiere (Würmer, …